Erfahrung schon seit 1987
Für
Mitglieder
gesetzlicher Krankenkassen
bieten wir auf der Grundlage des § 40 bzw. 111 SGB V
Rehabilitationsbehandlungen
an und für
Patienten mit privater
Krankenkasse werden Krankenhausbehandlungen gemäß OPS 8-918 durchgeführt.
Die Klinik ist auch beihilfefähig.
OHRSCHMERZ
chronischer Schmerz im Ohr
Das Organ "Ohr" besteht aus drei Anteilen. Das äußere Ohr besteht aus der Ohr-Muschel (Auricula), dem äußerem Gehörgang (Meatus acusticus externus) und reicht bis zum Trommelfell. Das Mitteloh r leitet den Schall vom äußeren Ohr weiter zum Innenoh r. Das Innenoh r befindet sich im Felsenbein und enthält das eigentliche Hörorgan (Corti Organ). Das Mitteloh r steht mit dem Nasen/Rachenraum über die Ohr-Trompete (Eustachische Röhre) in Verbindung.
Häufige Ursachen für einen Ohrschmerz:
En tzündung des äußeren Ohr es durch Viren oder Bakterien
En tzündung des Mittelohres. Viren oder Bakterien gelangen dabei aus dem Nasen/Rachenraum über die Ohrtrompete ins Mitteloh r. Häufig bei Kinder.
En tzündung der Ohr-Trompete
Fremdkörper im Ohr
Eine En tzündung des Innenohres und Gleichgewichtsorganes (Labyrinthitis) ist eher selten, kann aber neben einem Ohrschmerz zu Hörverschlechterung, heftigem Drehschwindel und Geräuschen im Ohr (Tinnitus)führen.
Öfters strahlen Zah nschmerzen ins Ohr aus. Auch im Rahmen eines Herpes zoster oticus kann es zu einem Ohrschmerz kommen. Gleiches gilt für die Glossopharyngeusneuralg ie.
Auch im Rahmen eines sog. orofaz ialen Schmerzes kann es zu einem Ohrschmerz kommen. Als orofazialer Schmerz fasst man im Sinne eines Oberbegriffes Schmerz en im Bereich von Ges icht, Nase, Ohr und Kiefergelen k zusammen, manche Autoren schließen auch die Halswi rbelsäule mit ein. Hauptsächlich handelt es sich allerdings um Gesich ts- und Kieferschmerzen.
Auch die Intermedius-Neuralgie kann mit einem Ohrschmerz einhergehen. Diese Krankheit ist gekennzeichnet durch streng einseitige, attackenförmig lanzierende Schmerz en im Bereich des äußeren Gehörgangs mit Ausstrahlung in die Tiefe des Ohr es, zum Gesich t, bis hin zum Gau mendach und häufig strahlen die Beschwerden auch nach dorsal (= hinten) bis zum Nac ken aus.
Selten kann auch das
Eagle Syndrom zu einem
Ohrschmerz
führen.
Das Eag
le-Synd
rom
ist
gekennzeichnet durch einen länger anhaltenden bohrenden und drückenden halbseitigen
Gesichtsschmerz, der oft mit
einem seitengleichen Kopfschmerz vergesellschaftet
ist. Hinzu können
einseitige Schmerzen im Schlund- und
Rac henbereich mit Schluck- und Geschmacksstörungen treten. Das
Eagle-Syndrom
ist ein häufig verkanntes Krankheitsbild, weil die Beschwerden oft unspezifisch
sind. Die Schmerzsymptomatik kann
sich auf den ganzen Hals ausdehnen und / oder in das
Ohr
ausstrahlen.
Nicht selten verbleibt trotz einer kausalen (= auf die Ursache gerichteten) fachärztlichen Behandlung weiterhin ein Ohrschmerz (chronischer), so daß dann schmerztherapeutische Behandlungsmethoden gefragt sind. Oft sind diese bei verschiedenen Grundkrankheiten die gleichen, da sie sich nach dem Schmerz und dessen Ausdehnung und nicht mehr vorrangig nach der Ursache richten.
Dabei ist eine spezielle schmerztherapeutische Methode auch bei einem Schmerz im
Ohr sehr
hilfreich, nämlich die wiederholte Blockade (Betäubung) des
Gangl ion stella tum
mit einem lang wirkenden örtlichen Betäubungsmittel (Lokalanästhetika).
Das Ganglion stellatum
ist eine vegetative Schaltstelle im seitlichen Halsbereich.
Wird diese betäubt,
bzw. blockiert, so kommt es in der gleichseitigen Kopfhälfte neben der
erwünschten Schmerzlinderung zu einer
enormen Durchblutungssteigerung, wie sie sonst mit keinem Medikament erreicht
werden kann. Unter
optimierten Durchblutungsverhältnissen heilen alle En tzündungen
sicher ab, aus diesem Grunde ist eine solche Behandlung gerade bei einem
entzündlich bedingten
Schmerz
im
Ohr auch kurativ (=
heilend).
Es reicht aber nicht aus, diese Blockade nur ab und zu durchzuführen, sondern es ist eine gehäufte Abfolge erforderlich, so z. B.
ein bis zwei mal täglich über 10 Tage,
was allerdings einen stationären Aufenthalt voraussetzt. Aus Sicherheitsgründen
kann die Blockade aber jeweils nur einseitig durchgeführt werden. Liegt der
Ohrschmerz beidseitig vor, so erfolgt die Behandlung z.B. zunächst nur links und
anschließend rechts.
Daß
Lokalanästhetika auch entzündungshemmend wirken, ist zwischenzeitlich
wissenschaftlich erwiesen. Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, so klicken
Sie hier.
Geht der Ohrschmerz von einer Entzündung
im Bereich des äußeren Gehörgangs und/oder der Ohrmuschel aus, ist auch eine
mehrmals tägliche, lokale (= örtliche) Behandlung mit
einem örtlichen Betäubungsmittel (z.B. Lidocain-Spray) sehr zu empfehlen.
Hilfreich sind bei einem Ohrschmerz auch engmaschig wiederholte Blockaden des Ganglion cervicale superius (= eine vegetative Schaltstelle hinter dem Rach en), allerdings erfolgt diese Blockade als GLOA (= Blockade mit einem Opium-ähnlichen Wirkstoff). Bei entzündlichen Schmerzursachen ist diese Methode jedoch weniger angezeigt, da die sympathikolytische (= gefäßerweiternde) und damit durchblutungssteigernde Komponente allenfalls gering ausgeprägt ist.
Daß Lokalanästhetika auch entzündungshemmend wirken, ist zwischenzeitlich wissenschaftlich erwiesen. Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, so klicken Sie hier.
Sie wollen mit einem erfahrenen Schmerzarzt sprechen? Kein Problem, einfach jeweils an einem Mittwoch zwischen 13.00 und 14 Uhr oder Donnerstag zwischen 13.00 und 15.00 Uhr die Tel.-Nr. 07931-5450 anwählen (keine extra Gebühren).
Haftungshinweis:
Für die gemachten Angaben wird keine Gewähr übernommen; im Einzelfall ist immer
ein Arzt zu konsultieren! Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen
wir auch keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der
verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.
Eine Auswahl weiterer
Schmerzthemen
Zu allen Schmerzthemen (734)
gelangen Sie hier:
www.schmerz.com/schmerzthemen
(einfach nur anklicken)
Aktualisiert:>06.06.2009</> kusb&
T
Talalgie,
Tenalgie,
Tendinopathie,
Tendinitiden,
Tendinosen,
Tendomyopathien,
Tendosynovialitis,
Tennisarm (http://www.tennisarm.co.uk),
Tennisellbogen (http://www.tennisellbogen.eu),
Thoraxschmerz,
Tinnitus aurium,
Torticollis (www.torticollis.at),
Trigeminus,
Trigeminusschmerz,
Tumorleiden,
Tumorpatienten, Tumorschmerzen,
Tunnelsyndrom,
U
Überlastungssyndrom,
Übertragungsschmerz, Unterarmschmerz,
Unterbauchschmerz,
Unterkieferschmerzen,
Unterleibsschmerz,
Unterleibschmerzen,
Unterkiefer-Schmerz,
Unterschenkelschmerz,
V
Vaskulärer
Kopfschmerz,
Vasomotorischer Kopfschmerz,
Venenschmerz (www.venen-schmerz.de),
Venenentzündung (www.venenentzuendung.org),
venöse
Durchblutungsstörungen,
Verschlußkrankheiten,
vertebragener Schmerz,
Vertebralsyndrome,
Virale Arthritis,
Viszeraler Schmerz,
Visceraler Schmerz,Vorfußschmerzen,
Vulvodynie,
W
Wadenschmerz,
Wangenschmerzen,
Weichteilrheuma,
Weichteilrheuma,
chronischer
Weichteilschmerz,
Wirbelsäulenerkrankung (www.wirbelsaeulenerkrankung.com),
Wirbelsäulenschmerz,
Wirbelsäulensyndrome,
Wirbelsäulenverkrümmung,
WS-Schmerz,
Wurzelentzündungen,
Wurzelkompressionssyndrom,
Wurzelneuritis,
Wurzelreizsyndrome,
Wurzelsyndrome,
Z
Zahnschmerz,
Zeckenstich (www.zeckenstich.com),
Zeckeninfektionen,
zentraler Schmerz,
Zeckenkrankheiten (http://www.zeckenkrankheiten.net),
Zephalgien,
Zervikogener Schmerz,
Zervikozephales Syndrom,
Ziliare Neuralgie (Ciliare
Neuralgie),
Zoster-Infektion,
Zosterschmerzen,
Zungenschmerz,
Zystalgie,
Zystitis (www.zystitis.net),
Zungenschmerz
Schmerzklinik (1), Schmerzklinik (2) Schmerzklinik (3)